HOW TO STYLE A BED

Ein Ort der Ruhe und Entspannung. Unser Schlafzimmer sollte das gemütlichste Zimmer sein.

In kaum einem anderen Raum verbringen wir so viel Zeit, wie in unserem Schlafzimmer. Immerhin widmen wir gut ein Drittel unserer durchschnittlichen Lebenszeit dem Schlafen. Der Master Bedroom ist unsere private Ruhe-Oase. Ein Ort, an dem wir neue Kraft für den Alltag tanken, uns fallen lassen und entspannen können. Umso wichtiger ist es, dass wir uns dort wohlfühlen und eine Atmosphäre schaffen, die viel Gemütlichkeit ausstrahlt.
„Wer ruhig schlafen will, braucht eine ruhige Umgebung“, sagte der britische Designer und Möbelhersteller Terence Conran, der mit seinen zahlreichen Büchern über schöne und nützliche Wohnideen als „Großmeister des Wohndesigns“ galt. So liege es laut Conran auch in der Natur eines Schlafzimmers, dass es von einem großen Möbelstück dominiert wird – dem Bett.

Besonders. Gemütlich!

Das Bett ist mit seinem zentralen Platz und seiner opulenten Größe das Herzstück in jedem Schlafzimmer. Es sollte sich harmonisch in das Gesamtbild des Raumes einfügen und dabei nicht zu aufdringlich sein. Ans Dekorieren dieses essentiellen Möbelstücks denken die meisten nur selten. Ab und an wird es bezogen und morgens schnell gemacht – dabei bringt ein dekoriertes Bett einen gewaltigen Unterschied. Mit etwas Liebe zum Detail kann es die Optik deines Schlafzimmers komplett verändern. Wir verraten dir wie.
Mit Textilien lässt sich die gewünschte Tonalität des Schlafzimmers toll unterstreichen. Farben, Texturen und Materialien lassen aus Bett und Raum eine visuelle Einheit werden. Die richtigen Accessoires sind dabei mehr als nur stumme Statisten, sie prägen das optische Gesamtbild und werden farblich nach deinen Vorlieben an das Raumkonzept angepasst.

Wenn es um das Dekorieren geht, ist die Bettwäsche das A und O. Mit ihr steht und fällt das gesamte Raumdesign. Im Schlafzimmer solltest du immer auf Qualität achten. Natürliche Materialien wie Baumwolle und Leinen fühlen sich nicht nur gut auf der Haut an, sie sorgen auch für ein gemütliches Flair. Genauso wichtig wie die Bettwaren sind auch das Bett und die Matratze selbst. Abhängig von deinem Stil, solltest du ein passendes Design und eine hochwertige Verarbeitung wählen. Wenn die Entscheidung über die Einrichtung getroffen ist, geht es an die Details.

Ob Tagesdecken oder Plaids, ob Kissenbezüge, Teppiche oderTextilien mit unterschiedlichen Strukturen eignen sich hervorragend, um eine farbliche Identität in deinem Schlafzimmer zu schaffen.

Der richtige Mix der Materialien

Der richtige Materialmix ist der Schlüssel zu mehr Gemütlichkeit. Ein Mangel an unterschiedlichen Texturen lässt deine Einrichtung trist und eintönig erscheinen. Mische Materialien, kombiniere Farben und falte verschiedene Lagen.

Du bist dir unsicher, wie du die Textilien auf deinem Bett arrangieren sollst? Es gibt zahlreiche Möglichkeiten. Wir zeigen dir eine einfache und bewähre Methode:


Wurfkissen bringen Dimension in jedes Bett, vor allem wenn du hier unterschiedliche Texturen, Muster und Farben kombinierst. Überlege dir zunächst, wie viele Kissen du für das Styling deines Bettes nutzen möchtest, damit es für dich auch ein Vergnügen bleibt, es jeden Tag neu herzurichten. Dann beginnt der spaßige Teil: eine dekorative Kissenschlacht.

Step 1

Kissen stapeln

Beginne, indem du auf jeder Seite des Bettes zwei große Kopfkissen vor dem Kopfteil stapelst. Wähle entweder Kissen in 50x90 oder 45x70 oder falte ein Kissen in 80x80 für einen ähnlichen Effekt

Step 2

Farbe bekennen

Stelle nun zwei gleichfarbige Kissen in 50x50 vor dem symmetrischen Kissenstapel auf. Hier kannst du gut ein farbliches Statement setzen

Step 3

Muster in den Mittelpunkt

Positioniere ein kleineres Kissen (45x45) mittig davor und wähle hier ein schönes Muster für mehr Textur.

Step 4

Akzente setzen

Zu guter Letzt platzierst du ein langes, schmales Kissen in 35x50 oder 35x90. Das sogenannte „Lumbar Pillow“ krönt dein Bett mit einem besonderen Akzent.
Bettwäsche in Weiß oder in hellen, ruhigen Farben eignet sich besonders, um durch eine Tagesdecke und verschiedene Zierkissen Kontraste zu schaffen. Für einen tollen Look solltest du die Bettdecke bis zur Hälfte falten und den oberen Teil zu einem Drittel einschlagen, sodass es schön bauschig und gemütlich aussieht. Ziehe die Decke anschließend so weit zurück, dass sie hinten vom Bett herunterhängt und vor den Kopfkissen eine ausreichend große Bühne für die Zierkissen entsteht. Eine Tagesdecke bringt einen zusätzlichen Hauch von Struktur und ist der wohl einfachste Weg sein Bett zu dekorieren. Um den Look zu vervollständigen drapierst du die Tagesdecke entweder locker lässig oder glatt gezogen über dem Bettende. Hier kannst du entweder eine sanfte Farbe aus dem Raum wählen oder bewusst auf eine starke Kontrastfarbe setzen.

Ein hohes Kopfteil rundet das Bett stilvoll ab und schafft zusätzlichen Komfort zum Anlehnen. Wer über ein hohes Betthaupt verfügt, sollte beim Drapieren der Kissen jedoch folgendes beachten: Wichtig ist, dass die Kissen nicht das gesamte Kopfteil verdecken. Als Richtlinie
gilt, dass trotz Kissen noch etwa ein Drittel des Kopfteils sichtbar sein sollte. In der Breite dürfen sich die Kissen aber über das ganze Bett erstrecken.

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